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Amerikas Kraftwerke emittieren zu viel Quecksilber

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Überall auf der Welt sind immer noch Kohlekraftwerke in Betrieb. Während in Deutschland darüber nachgedacht wird, das entstehende CO2 in Sandstein zu pumpen und damit dem Treibhauseffekt entgegenzuwirken, kämpft Amerika noch mit einem Problem, welches auch bei uns noch akut ist: Quecksilber.

Kohle wird aus der Erde abgebaut und ist damit bei weiten kein reiner Stoff. Die Arbeit, es vor der Nutzung aufzubereiten, lohnt nicht und so wird alles verbrannt, auch das in geringen Spuren enthaltene Quecksilber. Quecksilber ist bekannt als gesundheitsschädigend, da es das Nervensystem angreift. In Deutschland wird es gefiltert, aber dennoch streiten sich Behörden und Umweltschützer bzw. Bürger darum, wie viel Quecksilber nun wirklich in Deutschland in die Luft gelangt.

In Amerika ist das Bild seit kurzen klarer: Kohlekraftwerke, die für nur 8% des Stromes sorgen, verursachen ein Drittel der Quecksilberbelastung, und das auch noch meist in der Nähe großer Städte. Das hat der Umweltschutzfond EDF, eine gemeinnützige Organisation, herausgefunden. Ob sich das Bewusstsein für Quecksilber in Amerika oder gar Europa wandelt, muss sich erst zeigen. In Deutschland jedenfalls wird gegen die Errichtung neuer Kohlekraftwerke geklagt – Erfolgschancen bringt eine europäische Richtlinie, die den Eintrag von Quecksilber in Gewässer bis 2028 auf Null senken soll.

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