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Kalte Winter sind Zeichen für Klimawandel

Heute verpasse ich das Dreikönigsturnier in Würzburg wegen Blitzeis. Dennoch sind Kalte Winter und solche Ereignisse kein Zeichen für ein Ausbleiben des Klimawandels, nur der Begriff Klimaerwärmung sollte vorsichtiger verwendet werden, was Klimaforscher wie folgt begründen ...

In unterschiedlichen Regionen der Welt wird der Wandel des Klimas durch menschengemachte Einflüsse anders ausfallen: Der Meeresspiegel wird Inseln verschlucken, veränderte Meeresströmungen den Wärmetransport weltweit verändern und in anderen Regionen wird das Wetter einfach nur extremer.

Das Abschmelzen der Packeisflächen im hohen Norden und tiefen Süden ist eine Folge der Klimaerwärmung an den Polen. Das hat derzeit die schweren Winter in Nordamerika und Europa zur Folge, wie Wissenschaftler erklären. Denn durch das fehlende Eis heizt sich die Luft an den Polen stärker auf - Wasser ist dunkler als Eis. Dadurch entsteht ein viel höherer relativer Luftdruck, so dass die immer noch sehr kalte Luft in Richtung Äquator gedrückt wird, was sich auf der dichtbesiedelten Nordhalbkugel z.B. in Blizzards zeigt.

Die Wahrscheinlichkeit für extreme Kälteeinbrüche wird durch die Klimaerwärmung an den Polen für uns hier in Europe verdreifacht und auch die Dauer der Kältewellen ist länger. Alle, die sich durch den Klimawandel auf tropische Zustände gefreut hatten, müssen sich wohl warm anziehen. Aber wer weiß, welcher neue komplexe Zusammenhang bald für eine neue Wetterüberraschung sogen wird.

Thorsten Feichtner

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